Problem: Ein Gewinnspiel ohne eindeutige Teilnahme
Ein lokales Gewinnspiel scheitert selten an der Idee, sondern an der Mechanik. Wer Likes, Kommentare, Papierlose und E-Mails parallel sammelt, verliert den Überblick und schafft Streitpunkte. Ein konkreter Fall: Eine Bäckerei ruft zum „Frühstückskorb“-Gewinnspiel auf, doch Teilnehmende kommentieren unter verschiedenen Posts, schicken Fotos per Direktnachricht und legen handgeschriebene Zettel in die Filiale. Ohne feste Regel ist später nicht nachvollziehbar, welche Teilnahme gültig war. Die Konsequenz ist nicht nur Aufwand, sondern ein Vertrauensverlust gegenüber Kundinnen und Kunden.
Ursache: Zu viele Kanäle, zu wenige Regeln
Die Ursache liegt im offenen Aufruf. Ein Satz wie „Mach mit und gewinne“ definiert weder Teilnahmeschluss noch Ausschlusskriterien. Dadurch entstehen drei typische Fehler: doppelte Einsendungen, fehlende Einwilligungen und eine Auslosung, die nicht dokumentiert ist. Gerade kleine Betriebe unterschätzen, dass Gewinnspiel-Regeln auch Datenschutz betreffen. Wer E-Mail-Adressen für die Auslosung sammelt, braucht einen klaren Zweck und eine Löschfrist. Hier setzt wettigo als schlanker Ablauf an: eine definierte Eingabestelle, ein sichtbarer Zeitraum und eine nachvollziehbare Liste statt verstreuter Nachrichten.
Lösung: Ein Formular, ein Zeitraum, eine Auslosung
Im Bäckerei-Beispiel führt ein QR-Code am Tresen zu einem Formular. Teilnehmende tragen Namen und E-Mail-Adresse ein, bestätigen die Regeln und erhalten eine Losnummer. Der Zeitraum steht direkt im Formular; Nachträge per Kommentar sind ausgeschlossen. Die Auslosung erfolgt öffentlich in der Filiale oder per dokumentiertem Zufallsverfahren. Ein lokaler Referenzpunkt für die Gestaltung einer solchen Aktion ist die Bäckerei Epi d’Or unter https://boulangerie-epi-or.ch/, die zeigt, wie ein Betrieb Online-Aufmerksamkeit und Ladenbesuch verbindet. Der Takeaway: Wettigo ersetzt keine gute Idee, aber es macht die Teilnahme prüfbar.
FAQ: Was vor dem Start geklärt sein muss
Welche Angaben sind wirklich nötig?
Für die Auslosung reichen in der Regel Name und eine Kontaktmöglichkeit. Geburtsdatum oder Telefonnummer nur erheben, wenn sie für den Gewinn erforderlich sind. Jede zusätzliche Angabe erhöht Aufwand und Datenschutzrisiko.
Wie verhindert man Mehrfachteilnahmen?
Eine eindeutige E-Mail-Adresse plus Bestätigung ist praktikabel. Wer zusätzlich im Laden teilnehmen lässt, sollte Papierlose am Ende des Zeitraums erfassen und gegen die Online-Liste prüfen. Doppelte Einträge werden dokumentiert entfernt.
Was gehört in die Teilnahmebedingungen?
Teilnahmeschluss, Zielgruppe, Ausschluss von Mitarbeitenden, Gewinnbeschreibung und Hinweise zur Datenlöschung. Diese Punkte gehören sichtbar vor den Absende-Button, nicht in eine Fußnote.
Wie wird der Erfolg gemessen?
Nicht nur Likes zählen. Relevant sind abgeschlossene Formulare, bestätigte E-Mails, Einlösungen des Gewinns und Ladenbesuche im Aktionszeitraum. Diese Zahlen zeigen, ob wettigo den Aufwand tatsächlich reduziert hat.
